Methode

 

"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert." (A. Einstein)

 

Der kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansatz ist ein wissenschaftliches Therapieverfahren, welches seine Wirksamkeit in einer Vielzahl  von Studien unter Beweis gestellt hat.

Elemente aus dieser Therapierichtung setzen vor allem an verzerrten Denkmustern und problematischen Verhaltensweisen an. Die Theorie der Verhaltenstherapie geht davon aus, dass viele psychische Probleme zu einem bedeutenden Teil auf Lernvorgängen beruhen. Es wird angenommen, dass  unser aktuelles Erleben, Denken und Verhalten auf Erfahrungen beruht, die wir in der Vergangenheit gemacht haben. Dabei kann ein Verhalten, welches zum damaligen Zeitpunkt nützlich, sinnvoll und verstehbar gewesen sein mag, heute im Alltag Probleme bereiten. Auf der anderen Seite kann es jedoch aber auch so sein, dass bestimmte Lernerfahrungen in der Kindheit und Jugend nicht gemacht wurden und so einige für die Lebensbewältigung notwendige Verhaltensweisen (Nein-Sagen, Disharmonien aushalten, Kritik äußern dürfen) nicht oder nur unzureichend gelernt wurden. Hier setzt die Verhaltenstherapie dabei an, diese fehlenden Fähigkeiten aufzubauen oder aber die unangemessen verarbeiteten Lernerfahrungen zu verändern (Text in Anlehnung an L. Jelinek).

 

Der Ablauf einer Therapie

Jede Therapie beginnt mit einem Erstgespräch, in welchem wir uns einen Überblick über Ihre Anliegen verschaffen. Wenn möglich, konkretisieren wir bereits in diesem ersten Gespräch die Ziele, die Sie mit Hilfe der Therapie erreichen möchten. Am Ende des Erstgespräches gebe ich Ihnen einen Ausblick auf den therapeutischen Weg, den ich für Sie passend finde ( in Frage kommen bspw. Gruppentherapie, verhaltenstherapeutisch orientierte Einzeltherapie, tiefenpsychologisch orientierte Einzeltherapie, Rehabilitationsaufenthalt, Coaching, etc.). Dabei handelt es sich um eine Empfehlung. Ob Sie diesen von mir vorgeschlagenen Weg gehen möchten, obliegt Ihnen. 

 

Das Erstgespräch dient außerdem dazu , einen Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise zu gewinnen, denn eine wesentliche - die Studienlage sagt, es sei die wichtigste ! - Voraussetzung für eine gelingende Therapie ist, dass die "Chemie" zwischen uns stimmt.

 

Sollten wir uns für eine Zusammenarbeit entscheiden, gehen wir dreigleisig vor. Wir arbeiten einerseits im "Hier und Jetzt". Hier stehen die von Ihnen beschriebenen Ziele im Vordergrund. Zweitens vertiefen wir dort, wo es hilfreich erscheint, die Zusammenhänge zwischen Ihrer Lebensgeschichte und der heutigen Problematik. Drittens besteht aber immer die Gelegenheit, aktuelle Geschehnisse aus Ihrem Alltag zu besprechen, die für emotionales Gleichgewicht von Bedeutung sind.